Rezensionen

Die abstrakte Malerei ist seit etwa 1910 ein Stilbegriff. Als abstrakt werden Kunstwerke bezeichnet, deren Inhalt keinen Hinweis auf Gegenständlichkeit hat und die auf die Nachahmung eines Naturvorbildes verzichten. Man spricht auch von gegenstandsloser oder von ungegenständlicher Malerei. Der deutsch-russische Maler Wassily Kandinsky malt 1910 in München sein erstes abstraktes Bild. Zur gleichen Zeit verfasst er das Buch „Über das Geistige in der Kunst“. Es ist die erste Farben- und Formenlehre der Abstrakten Malerei. Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Darstellungsweisen in der Abstrakten Malerei: die geometrische Richtung (mit Mondrian und den Konstruktivisten) und die Richtung, die vom Gefühl, der Eingebung, dem seelischen Erlebnis ausgeht (Kandinsky, Baumeister, Hartung). [ Wikipedia]

Abstract painting

Since 1910 abstract painting is a relevant term in art. Abstract art uses a visual language of form, color and line to create a composition which may exist with a degree of independence from visual references in the world. Abstract art can also be referred to as non-objective or non-representational art. Wassily Kandinsky, a Russian painter, created his first abstract painting in Munich in 1910. At the same time his text “Über das Geistige in der Kunst/Concerning the Spiritual in Art” was published. It is the first text containing the theory of color and form of abstract painting. A distinction must be made between the two fundamental ways of expression: 1. geometric direction (Piet Mondrian and other constructivists) and 2. A direction based on feeling, inspiration and emotional experience (Kandinsky, Baumeister, Hartung)  [Wikipedia]

La pittura astratta è considerata uno stile a partire circa dal 1910. Astratte vengono definite le opere che rinunciano alla rappresentazione della realtà, alla concretezza, alla riproduzioni di soggetti della natura. Si parla anche di pittura non oggettiva o senza oggetto. Il pittore russo-tedesco Wassily Kandinsky produce il suo primo acquerello astratto a Monaco attorno al 1910. Nel contempo redige il libro “La spiritualità nell’arte”. Si tratta del primo saggio sulle teorie sull’uso del colore nella pittura astratta. Nella pittura astratta esistono fondamentalmente due linee differenti: l’astrattismo geometrico (con Mondrian ed i costruttivisti) e la linea che prende ispirazione dall’emotività, dall’esperienza spirituale (Kandisky, Baumeister, Hartung) (Wikipedia)

 

 

Ein zeitloser Maler in Selbstentfaltung

Dr. Renate Obud im Gespräch mit dem Maler Rupert Rebernig anlässlich seiner Ausstellung in Muggia (TS), 2016

„Malen ist für mich das Abenteuer der schöpferischen Gestaltung“, sagt der in Kärnten / Austria lebende Künstler Rupert Rebernig, der vom 20. Juli bis 15. August 2016 seine Werke in Muggia zeigt. „Man fühlt sich ganz gelöst, man geht im Moment auf“ – so benennt er sein persönliches Empfinden beim Malen. „Die abstrakte Malerei ist für mich eine Möglichkeit für meine Selbstentfaltung“.

Die abstrakten Maler der ersten Stunde, allen voran W. Kandinsky, hatten 1910 begonnen, die geistig-seelische Struktur hinter den sichtbaren Formen in einen schöpferischen Ausdruck zu bringen. Es war dies eine Revolution in der Malerei. Und es war eine logische Stufe in der Kunstentwicklung des 20. Jahrhunderts, abgeleitet vom Impressionismus, Fauvismus und Kubismus, denn auch diese unterschiedlichen Schulen hatten mit den traditionellen Werten der Gegenständlichkeit in der Malerei gebrochen. Von den abstrakten Malern des 20. Jahrhunderts wurde nun versucht, ganz unmittelbar die eigene Innenwelt darzustellen, die ja unendlich viel größer und vielfältiger ist, als die sichtbare Außenwelt. Das Hauptelement der abstrakten Kunst kennt weder Raum noch Zeit, sondern es ist Zeuge des Ewigen, der alles durchfließenden Lebensenergie.

Rupert Rebernig sagt über sein Kunstschaffen: „Ich verarbeite starke Eindrücke, die ich durch intensives Erleben teils in der Natur, teils in den Städten gewinne. Es sind die Farben und Formen zum Beispiel der Silhouetten von venezianischen Häusern oder einer Landschaft, einer Abendstimmung oder des Himmels bei Sonnenaufgang. Es ist meine psychische Offenheit für diese Eindrücke. Ich bin dann ganz durchlässig. Die Seele sucht immer nach Erlebnissen von satter Glücksfülle und diese erlebe ich beim Malen, wenn sich ein Hochgefühl einstellt und ich spüre, dass ich in meiner Selbstentfaltung ein intensives Freiheitsempfinden erlebe. Dies fließt in meine Werke ein.

mo(vi)mento, der Titel meiner Ausstellung steht synonym für Zweierlei:

1.) Alles fließt – panta rei – das einzig Fixe in der Welt ist, dass sich alles permanent wandelt. Meine Malerei behandelt dieses movimento. Und 2.) bietet sie zugleich den momento für eine Begegnung. Es bedarf nur der Bereitschaft zum Offen-Sein des Betrachters, um seine Seele an meinem Freiheits- und Glücksgefühl satt zu machen. Die Seele kennt kein Alter, sie altert nur dann, wenn sie sich verschließt. Sie kann ewig jung sein und sucht immer Erlebnisse satter Glücksfülle.

Und ich halte es mit Joseph Beuys, dem berühmten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts, der während seiner Ausstellung 1972 bei der documenta 5 in Kassel (D), einer der größten internationalen Präsentationen von zeitgenössischer Kunst, die gesamte Zeitdauer von 100 Tagen persönlich anwesend war, um mit den Besuchern seiner Ausstellung ins Gespräch zu kommen, um eine konkrete Begegnung nicht nur mit seiner Kunst, sondern auch mit ihm als Mensch möglich zu machen.

So werde ich während der 30 Ausstellungstage hier in der Sala Comunale d’Arte Giuseppe Negrisin anwesend sein und freue mich auf viele Gespräche mit kunstinteressierten Besuchern.

Un pittore senza tempo nello sviluppo personale

Per me, dipingere è un’avventura nella creazione” dice l’artista Rupert Rebernig che vive in Carinzia (Austria) e che esporrà le sue opere a Muggia dal 21 luglio al 14 agosto 2016. “Si prova un senso di liberazione, in questo momento ci si innalza”, così descrive la sua sensazione nell’atto del dipingere. “ Per me la pittura astratta rappresenta una possibilità di sviluppo a livello personale”.

I primi pittori astratti, specialmente W. Kandinsky, avevano cominciato nel 1910 ad esprimere nella creatività la struttura immateriale e spirituale delle forme visibili. Si trattava di una rivoluzione nella pittura e di un passaggio logico nello sviluppo artistico del XX secolo, derivato dall’Impressionismo, dal Fauvismo e dal Cubismo, poiché anche queste scuole diverse fra loro avevano rotto con i valori tradizionali della concretezza nella pittura. I pittori astratti del XX secolo cercavano ormai di rappresentare in modo estremamente diretto il proprio mondo interiore, il quale è invece infinitamente molto più vasto e molteplice del mondo esteriore visibile. L’elemento principale dell’arte astratta non conosce spazio né tempo, bensì è testimone dell’eterno, dell’energia vitale che scorre in tutte le cose.

Rupert Rebernig dice del suo lavoro artistico: “Rielaboro le forti impressioni che vivo intensamente parte nella natura, parte nelle città, come i colori e le forme -ad esempio dei profili delle case veneziane- o di un paesaggio, di un’atmosfera serale o del cielo al tramonto. È la mia apertura mentale verso queste impressioni da cui mi lascio attraversare. L’anima è sempre alla ricerca di esperienze di felicità piena, e queste io le vivo dipingendo quando si manifesta un alto sentimento. Così mi accorgo di vivere, nel mio sviluppo personale, un intenso senso di libertà che si insinua nelle mie opere.

mo(vi)mento, il titolo della mia mostra ha un duplice significato:

1.) Tutto scorre –panta rei– l’unica cosa fissa al mondo è il mutamento permanente di tutte le cose. La mia pittura tratta di questo movimento, 2.) che offre, nel contempo, il momento per un incontro. Richiede solo che l’osservatore sia disposto ad essere aperto a saziare la sua anima del mio senso di libertà e felicità. L’anima non conosce età, invecchia solo quando si chiude. Può restare eternamente giovane e cerca sempre esperienze di felicità piena.

Sono d’accordo con Joseph Beuys, il celebre artista tedesco del XX secolo che nel 1972 fu presente personalmente e per l’intera durata della sua mostra (100 giorni) alla Documenta 5 di Kassel (Germania), una delle più grandi presentazioni di arte contemporanea a livello internazionale. Con la sua presenza volle poter dialogare con i visitatori della sua mostra, in modo da rendere possibile un incontro concreto non solo con la sua arte, bensì anche con lui come persona.

Allo stesso modo, anch’io sarò presente durante i 24 giorni dell’esposizione nella Sala Comunale d’Arte Giuseppe Negrisin, e non vedo l’ora di conversare con i visitatori interessati all’arte.

 

Rupert Rebernigs Affinität zum Mediteranen

Dr. Renate Obud, Leiterin der Städtischen Galerie Villach, 2007

Das Schöpferische ist die ureigene Gestaltungskraft, die in jedem Menschen innewohnt und in besonderer Kraft und Eigenart in einem künstlerisch Schaffenden. Rupert Rebernig wählte für seine abstrakte Malerei jene Darstellungsweise, die vom Gefühl, der Eingebung, dem seelischen Erlebnis ausgeht, damit also von jener Richtung, welche Kandinsky, Baumeister und Hartung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts vertraten. „Um eine wahre und tiefe schöpferische Tätigkeit zu erreichen“, sagt er, „sind meiner Erkenntnis nach Demut, Arbeit und Geduld wichtig. In sich hinein hören, auf den Grund gehen und mit Demut fragen, was Gestalt annehmen möchte. Alles was vordergründig und spektakulär ist, darf meine Malerei nicht beeinflussen. Sie muss mir ein unverzichtbares inneres Bedürfnis sein.“ Bei Aufenthalten in den mediteranen Ländern sammelt Rupert Rebernig seine Eindrücke, welche dann als „farbige Stimmung und inspirierter Rhythmus“ in den Werken konzentriert und unmittelbar wieder auftauchen. Es sind die besondere Atmosphäre und das Licht – beispielsweise von Venedig – welche im Werk – verwandelt durch die innere Gestimmtheit des Malers – konkret werden. Seine Malerei basiert zwar auf der klassischen Farbenlehre eines J. W. Goethe, mehr noch auf der Formen- und Farbensprache eines Kandinsky und den Farbkompositionen eines Johannes Itten, sie ist jedoch vorrangig Emotion, einfühlsame Poesie. Sizilien, der triestinische Karst, die morbide Schönheit und Melancholie Venedigs, das Licht und Farbenspiel der Lagune sind es, welche Rupert Rebernig immer wieder  inspirieren. Die Wahl der Farben, die formale Komposition und ein dynamisch darüber gelegter gestischer Strich geben jedem Werk einen eigenen „inneren Klang“.

Rupert Rebernig’s affinity to the „Mediterranean“

Dr. Renate Obud, Head of the Municipal Gallery Villach, 2007

Creativity is the innate power to create which is inherent in every human being and even more so in artistically creative people. In his abstract painting Rupert Rebernig chooses a way of expression based on feeling, inspiration and emotional experience. The same direction was supported by Kandinsky, Baumeister and Hartung in the first half of the 20th century. Rebernig explains, “to accomplish true and deep creativeness you have to bear in mind humility, working and patience. Listen to your inner voice, explore things in more depth and ask humbly what will come about. Everything superficial and spectacular must not influence my painting. It must remain an indispensable inner need.”

By visiting Mediterranean countries Rupert Rebernig gathers impressions which reoccur bundled and depicted as “colorful atmosphere and inspired rhythm” in his work. This particular atmosphere and the light, for instance of Venice, are transformed by the inner mood of the painter and come to life in his art. Although his painting is based on J.W. Goethe’s theory of colors, on Kandinsky’s language of shape and color and on the color compositions of Johannes Itten its utter priority is to be emotional poetry. Sicily, the Triestinian Karst, the morbid beauty and melancholy of Venice, the interplay of light and color are Rupert Rebernig’s recurrent inspiration. The range of colors and the formal composition completed by a wildly expressive painting technique add a unique “inner sound” to every piece of art.

L’attrazione per il Mediterraneo in Rupert Rebernig

Dr. Renate Obud, direttrice della Galleria Comunale di Villach, 2007

La creatività è il potere innato di creare che è insito e peculiare in ogni essere umano ed in modo particolarmente marcato ed originale nelle persone artisticamente creative. Nella sua pittura astratta Rupert Rebernig sceglie quella modalità espressiva basata sulla sensibilità, sull’ispirazione e sull’esperienza emotiva, la medesima direzione che nella prima metà del 20. secolo ebbe quali rappresentanti Kandinsky, Baumeister e Hartung. „Per raggiungere una vera e profonda creatività “ speiga Rebernig “ è importante tenere a mente le mie esperienze quanto ad umiltà, lavoro e pazienza. Ascoltare la mia voce interiore, esplorare le cose in modo più approfondito e umilmente chiedermi quali potranno prendere forma. Tutto ciò che è superficiale e spettacolare non deve influenzare la mia pittura. Essa deve rimanere un mio indispensabile bisogno interiore.

Visitando i paesi del Mediterraneo, Rupert Rebernig raccoglie impressioni che immediatamente si ripresentano e si concentrano, in forma di “colorate atmosfere e ritmi ispirati”, nelle sue opere.

Si tratta della particolare atmosfera e della luce – per esempio di Venezia – che, a seconda dello stato d’animo dell’artista, prendono vita nella sua arte.

Anche se la sua pittura si basa sulla classica teoria dei colori di J.W-Goethe e più ancora sul linguaggio delle forme e dei colori di Kandinsky e sulle composizioni cromatiche di Johannes Itten, la sua priorità assoluta rimane tuttavia quella di essere emotività, poesia . La Sicilia, il Carso triestino, la delicata bellezza e la malinconia di Venezia, il gioco di luci e colori della laguna, sono fonti di ispirazione ricorrente per Rupert Rebernig. La scelta dei colori e la composizione formale, completate da una tratto sovrapposto con un gesto dinamico conferiscono ad ogni opera un proprio suono interiore“ .

Über die Wichtigkeit der Bildereignisse des Malers Rupert Rebernig

Prof. Leo Mazakarini, Autor und Verleger, Wien 2001

Malerei erfordert die Fähigkeit des Künstlers, Wirklichkeiten zu durchdringen und hinter den ihm begegnenden Realitäten seine eigene und letztlich eigentliche Wahrheit zu finden. Der Kärntner Künstler Rupert Rebernig verfügt über diese besondere Gabe (Gnade?) in außerordentlichem Maße: Seine Acryl-Arbeiten (diese Technik ist ganz die seine, er hat sich auf sie festgelegt, vertraut sich ihr voll an) leuchten in faszinierenden Licht- und Farbtönen imaginäre Räume aus, sind allesamt Abstraktionen, und wie gelungene Abstraktionen stets auch Psychogramme des Schöpfers dieser Werke und seiner Welt, einer an sich sehr konkreten Welt: etwa sein Erlebnis Rom, sein Erlebnis Sizilien, sein Erlebnis Venedig: Rebernig lässt uns über seine Imaginationen völlig neue, emotional nachvollziehbare in das Innere dieser Welten hineinleuchtende Reisen machen, die durchaus dynamischen Charakter entwickeln. „Venezia racconta“ oder auch „Cannaregio“ sind Musterbeispiele seiner so expressiven wie impressiven Formensprache. Gemeinsam ist diesen Bildern eine dichte, unmittelbar anspringende Sinnlichkeit ebenso wie das Hineingezogen-Werden in eine sich nur meditativ öffnende Wahrnehmung eines sich erträumenden Raum-Zeit-Kontinuums. Rebernig hat die ihm innewohnende Begabung erst spät entdeckt und war daher auch schon reif dafür, den weiteren Weg autodidaktisch zu gehen; diesem Umstand mag er es zu verdanken haben, dass die in den vergangenen zwanzig Jahren entstandenen Werke unverwechselbar eigenständig geworden sind, ja mehr noch: dass die Bilder nicht nur jeweils ihr Eigenleben zu leben imstande sind, sondern dass sie auch – allesamt als ein Gesamtwerk gesehen – ein sich mosaikähnlich zusammenwachsendes Opus magnum ergeben, das gleichermaßen Konspiraton wie Inspiration ausstrahlt. Rebernigs Modelle sind Städte und Landschaften, die er über seinen Pinsel nicht ab-bildet, sondern durch-schaut; versucht man, ihm über seine Arbeiten ein Stück des Weges zu folgen, so wird man in diesen Abstraktionen ganz unvermittelt auch Menschen begegnen, sich selbst? Die Bilder dieses Künstlers fordern mittels ihrer Magie zum Dialog heraus. Man sollte sich diesem stellen.

On the importance of Rupert Rebernig’s painting 

Prof. Leo Mazakarini, author and publisher, Vienna 2001

Painting requires the ability to penetrate realities. Behind these realities the artist is able to find the real truth. The Carinthian artist Rupert Rebernig possesses this unique talent exceptionally: His acrylic paintings (a technique he has committed himself to and trusts in) fascinate by different light tones and shades of color. They are all abstractions and at all times psychographs of the creator of these works and his world; a very concrete world: for instance his Rome experience, his Sicily experience, his Venice experience. Through Rebernig’s imaginations we experience completely new, emotionally comprehensive journeys. “Venezia racconta” or also “Cannareggio” are prime examples of both his expressive and impressive language of shape.

Common ground of these paintings is a dense, instantly appealing sensuality as well as the attraction towards a meditative perception of a dreamed-of space-time continuum. Rebernig discovered his innate talent later on in life and was therefore ready to make his way as a self-taught artist. Due to this circumstance his works of the last twenty years have become distinctively independent. Furthermore, not only are the paintings capable of having and living a life of their own but they also – seen as an oeuvre – form the basis of a mosaic-like growing together Opus magnum radiating both conspiracy and inspiration. Rebernig’s models are cities and landscapes. He uses his brush not only to depict these models but to see through them. By taking a closer look at these abstractions one might find even themselves in this parallel world.

The paintings of this artist promote a dialogue. Everyone should open themselves up to this dialogue.

Dell’importanza degli avvenimenti nei quadri dell’artista Rupert Rebernig

Prof. Leo Mazakarini, Vienna.

Le pitture richiede all’artista l’abilità di trapassare le realtà e di trovare dietro le realtà che incontra la propria ed infine originale verità. L’artista carinziano Rupert Rebernig possiede questo particolare dono  in Misura straordinaria: i suoi lavoriin acrilico (la tecnica è tutta sua, si è fermato su questa, si affida pienamente alla stessa) illuminano spazi immaginari con affascinanti toni cromatici e di luce, sono tutti astrazioni e, come tutte le astrazioni riuscite, sono  sempre ache degli psicogrammi dell’autore di queste opere e del suo mondo a sè molto concreto: L’esperienza a Roma, quella della Sicilia e di Venezia: Attraverso la sua immaginazione Rebernig ci fa fare die viaggi completamente nuovi, eseguibili emozionalmente, viaggi che ci portano all’interno di questi mondi, illuminandoli, e che sviluppano assolutamente carattere dinamico. „Venezia racconta“ o anche „Cannareggio“ sono esempi tipici del suo tanto espressivo quanto impressivo linguaggio formale. Comune a questi quadri è una compatta ed immediata sensualità come anche il venir coinvolti in una percezione meditativa di una continuità sognata di spazio e tempo. Rebernig ha scoperto il suo insito talento solo tardi ed era quindi già maturo per affrontare l’ulteriore strada da autodidatta: Probabilmente deve a questa circostanza il fatto che le opere degli ultimi vent’anni sono diventate inconfondibilmente autonome e anche più: Che i quadri non solo vivono ognuno la propria indentità ma che, visti tutti assieme come un‘ opera completa, formano, simile ad un mosaico, una concrescenda Grande opera che diffonde sia cospirazione che ispirazione. I modelli die Rebernig sono città e paesaggi che egli tramite il suo pennello non raffigura ma guard attraverso: Se si cerca di fare un pezzo di strada assieme a lui nei suoi lavori, allora in questi astratti si incontreranno spontaneamente ache degli uomini, se stessi? I quadri dell’artista con la loro magia invitano comunque al dialogo che andrebbe affrontato.

Rupert Rebernig in ALBO PRETORIO Die abstrakte Kunst des österreichischen Malers

Claudio Martelli, Herausgeber „arte&culture“, 1999

Im Kommunalsaal von Albo Pretorio auf der Piazetta postica der Stadtverwaltung hat der österreichische Künstler Rupert Rebernig, der bereits 1996 andere Werke in der Region Guglia in der Villa Gruber in Duino gezeigt hatte, eine Einzelausstellung seiner Werke präsentiert. Rebernig unterhält rege Kontakte mit den in der Region ansässigen Künstlern der Septembergruppe, zu der weitere sieben österreichische und italienische Maler, darunter der Monfalconese Girotto, zählen. Rebernig hat sich sehr oft in unserer Stadt aufgehalten, unter anderen zu Studienzwecken, und hat gelernt das hier vorherrschende Licht und die Atmosphäre zu erfassen, wobei diese ein Teil seiner abstrakten Kunst geworden sind, die im Wesentlichen bestimmt ist von der Natur der faszinierenden Plätze, die den Blick freigeben auf den von der Adria in einer einzigartigen Umarmung umspülten Karst, eine Umarmung die die tiefsten Seiten der Seele berührt. Hierher ist er gekommen um die zarte Mischung seiner Blautöne, das goldene Rot der Sonnenuntergänge, die Farbe de sommaco und der Steine zu finden und in seinen Kompositionen mit großem Können zusammenzufügen. Genau genommen hat er eine gemeinsame Tradtion mit zahlreichen Künstlern aus Triest und seiner Heimat, und zwar den Expressionismus, der zum malerischen Thema wird und in unbändiger Weise den eigenen Traum, den eigenen Wunsch Kunst zu sein, die ohne Vorbehalte dem Animismus des Künstlers Ausdruck verleiht, vermitteln kann. Seine Malerei ist Emotion, eindringlich und einfühlsam, zweifellos mit Können und raffinierter Technik konstruiert, jedoch stark bestimmt von der in seinem Inneren klingenden Poesie. Als ziemlich starken Koloristen gelingt es Rebernig, die farblichen Übergänge in müheloser Transparenz zu schließen, sowie abhängig von der operativen Notwendigkeit, sich eines gegenständlichen Stoffes anzunehmen. Es ist eine intensiv von Licht durchdrungene Malerei, die da und dort Spuren von Figurativen durchblicken läßt, aber das stört nicht, sondern zeigt viel mehr mit wieviel Eifer der österreichische Maler die formalen Aspekte und Zeichen seiner Arbeit in Impressionen flimmernder Vielfarbigkeit überträgt. Durch den Verlust der erkennbaren Form werden seine Werke verträumte „Landschaften der Seele“, besonders dort wo die Übereinstimmung zwischen dem Blickwinkel der Natur und der Farbe noch direkter ist, wie in einigen seiner schönen Bilder in Blau- und Azurblau, die vom Meer inspiriert vollständig die Idee davon wiedergeben.

Rupert Rebernig in ALBO PRETORIO – The abstract art of the Austrian painter

Claudio Martelli, publisher “arte&culture”, 1999

At the community hall of Albo Pretorio on Piazetta postica Austrian artist Rupert Rebernig presented a solo exhibition. In 1996 he had already shown other works in Villa Gruber in Duino in the region of Guglia. Rebernig is in close contact with resident artists of the “Septembergruppe” which also includes seven further Austrian and Italian painters among them the Monfalconese Girotto. Rebernig has been a frequent visitor to our city for study purposes. He has learned to capture the dominating light and atmosphere which have become part of his abstract art. It is mainly determined by the nature of these fascinating places offering a view of the Adriatic Sea covering the karst scenery like two lovers embracing. It is an embrace deeply touching our souls.

With great skill he combines the soft mixture of blue shades, the golden red of sunsets and the color of the stones. He shares this sort of expressionism with many artists from Trieste and his home. His painting equals emotion; powerful and sensitive, without a doubt based on great skill and ingenious technique but still strongly influenced by his inner poetry. Being an expressive colorist Rebernig is able to create color transitions with effortless transparency. It is an intense and bright painting sometimes allowing figurative elements to shine through. This shows how much enthusiasm the Austrian painter puts in his work to transfer the formal aspects of his work into impressions of flickering polychromy. Through loss of perceptible forms his works of art become sleepy “landscapes of the soul”; particularly at the point where the perspective of nature and color become one, for instance in some of his blue and sky-blue ocean-inspired paintings.

Rupert Rebernig a Trieste L’arte astratta del pittore austriaco

Claudio Martelli H, editore di „Trieste Artecultura” ,1999

A Trieste, presso la Sala Comunale dell’ex Albo Pretorio, l’ artista austriaco Rupert Rebernig ha presentato la sua mostra personale. Nel 1996 aveva già esposto nella regione giuliana, a Villa Gruber di Duino. . Rebernig è in stretto contatto con gli artisti residenti nella Regione appartenenti alla „Septembergruppe“, che include anche altri sette pittori austriaci ed italiani tra cui il monfalconese Girotto. Rebernig è stato frequente visitatore della nostra città, tra l’altro anche per motivi di studio, ed ha imparato a catturare la luce e l’atmosfera dominanti in questo territorio, facendoli entrare a far parte della sua arte astratta che nasce principalmente dalla natura di questi luoghi affascinanti che si schiudono alla vista del Carso circondato dallo straordinario abbraccio del mare Adriatico; un abbraccio capace di toccare le corde più profonde dell’animo. Qui è venuto per trovare e combinare poi con grande abilità nelle sue composizioni, le delicate combinazioni delle tonalità blu, l’oro rosso dei tramonti, il colore del sommacco e delle pietre. Egli condivide con numerosi artisti triestini e carinziani la tradizione espressionistica che si traduce in tema pittorico e che riesce a trasmettere in modo immediato il suo sogno personale, il proprio desiderio di essere arte, arte capace di dare espressione senza riserve all’anima dell’artista. La sua pittura è emozione, potente e sensibile, senza dubbio basata su grande abilità ed ingegnosa tecnica, ma tuttavia fortemente influenzata dai suoni della sua poesia interiore. Quale espressivo colorista, Rebernig è in grado di concludere facilmente le transizioni di colore in trasparenze e, in base alle necessità, di estenderle ad una raffigurazione oggettiva. Si tratta di una pittura intensamente pervasa dalla luce, che talvolta permette ad alcuni elementi figurativi di trasparire; ciò non disturba, anzi, mostra piuttosto con quanto entusiasmo il pittore austriaco trasforma gli aspetti ed i segni formali delle sue opere in impressioni dalla sfarfallante policromia. Con la rinuncia alle forme riconoscibili, le sue opere d’arte diventano sognanti „paesaggi dell’anima„; in particolare nei quadri in cui la corrispondenza tra la natura ed il colore è più diretta, come per esempio in alcuni dei suoi bellissimi dipinti in blu-azzurro, che, ispirati completamente dal mare, ne rendono completamente l’idea.

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