Biographie

Ich male seit 1984. Den Impuls zur Malerei gab mir die akademische Malerin Gertraud Pesendorfer. Sie war Schülerin von Herbert Boeckl und Mitglied der Wiener Sezession und lebte in Wien und Kärnten.

Meine Malerei entsteht aus absoluter Freiheit, jedoch nach den Gesetzen der Farben- und Kompositionslehre. Ich schöpfe aus meinem Inneren.

Biography

I am a painter since 1984. The impetus was given to me by Gertraud Pesendorfer. She was a pupil of Herbert Boeckl and a member of the Wiener Sezession (Vienna Secession) and lived in Vienna and Carinthia.

My work of art is created from absolute freedom, but still according to the theory of color and the theory of composition. I create from deep within myself.

Biografia

Dipingo dal 1984. L’impulso a dedicarmi a tale arte mi è stato dato dalla pittrice accademica Gertraud Pesendorfer, allieva di Herbert Boeckl e membro della Wiener Sezession (secessione viennese), che visse a Vienna ed in Carinzia.

La mia pittura è un’espressione assolutamente libera , che si attiene tuttavia alle regole compositive e dei colori. Creo ciò che sento nel mio essere.

 

Über mein Maler-Leben. Rupert Rebernig

Ich male seit den neunzehnachtziger Jahren. Es macht mir große Freude. Ich bin dabei wie ein Kind, das spielt. Ich bin in der Gegenwart.

In den ersten Jahren habe ich nicht gewusst, was ich mache.

Trotz Beschäftigung mit Kunstgeschichte und dem Studium der Entwicklung der Malerei war es ein langer Weg, bis ich mein Tun erkannte: meine Malerei, die sich nach den Gesetzmäßigkeiten der Malerei richten muss, die Bindung an Farbe und Form ist Ausdruck meines Lebens, meiner Empfindungen, meines Alltags.

Die Werke sind also Ausdruck meines Seelenlebens. Die Seele schwingt mit bei dem, was ich sehe und erfahre, was ich gesehen und erfahren habe.

Etwas Gesehenes nachzumalen kommt nicht vor. Ich bilde nicht die Natur ab. Die Natur ist viel zu groß, um sie imitieren zu können und: welchen Sinn gibt es sie abzumalen, wenn sie offen für alle zugänglich ist, die zu sehen und hören verstehen.

Ich benötige eine gewisse Zeit um das Geschehene aufzunehmen, bleibe gedanklich dabei, um dann daraus etwas Neues zu kreieren. Viele Werke haben ihren Ursprung in den halbjährigen Aufenthalten in Venedig. Ich lebe und male regelmäßig dort.

Mein Werk beginne ich in völliger Freiheit, indem ich einen farbigen Untergrund schaffe um dann in einem weiteren Schritt Farben und Formen ganz zufällig auf die Leinwand setze. Hier endet vorerst meine freie Äußerung.

Es beginnt eine Reaktion auf das Gemachte, eine Art Frage- und Antwortspiel, um durch die Farben und Formen, welche ich jetzt male, einen Rhythmus abstrakter Konstruktionen zu finden, die schließlich eine malerische Komposition des Bildes ergeben.

Es ist aber oft auch notwendig zu korrigieren. Die getroffene Entscheidung zu ändern, zu übermalen, bis ein Ganzes entsteht.

Ich vergleiche meinen schöpferischen Akt mit Prozessen, welche so auch im Leben ablaufen. Man muss immer Entscheidungen treffen, größere oder kleinere, man hat die Freiheit dazu.

Hat man sie einmal getroffen, ist man daran gebunden oder man muss sie ändern, korrigieren bis man in seiner Mitte angelangt ist. Manchmal braucht man eine Entscheidung ein Leben lang nicht zu ändern, ebenso wie es mir manchmal gelingt, auf Anhieb und mit Hilfe des Zufalls ein Werk zu schaffen, das ich nicht mehr korrigieren muss. Dieser Zufall ist im wahrsten Wortsinn zufällig, denn er fällt einem zu.

Ich liebe es zu malen, denn dabei bin ich ganz frei.

100_4791Venedig, 2014

100_6207 Muggia (TS), 2015

20150912_122039 (2)

Muggia, Sala Comunale d’Arte GIUSEPPE NEGRISIN, 2015

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